Die Ursprünge des Märchens liegen bereits im Mittelalter. Bei allen Fassungen blieb der Kern der Handlung, dass sich die Schwachen („niedere Tiere“, Alte etc.) durch ein solidarisches Handeln erfolgreich gegen die Starken (früher bspw. Wappentiere der Adligen) durchsetzten. Anfang des 19. Jahrhunderts haben die Brüder Grimm die Geschichte aufgeschrieben. Offensichtlich beruht diese auf dem Hintergrund, dass seit 1339 die in der Hansestadt bekannten „Stadt- und Raths-Musici“ vom Turm der Kirche „Unser Lieben Frauen“ bliesen oder bei Festen spielten. Diese „Stadtmusikanten“ nahmen – wie im Märchen – immer wieder fahrende Musikanten auf.

Die Bekanntheit des Märchens drückt sich auch durch die Denkmäler aus, die den vier Tieren Esel, Hund, Katze und Hahn weltweit gesetzt wurden. In Bremen gibt es natürlich gleich mehrere Darstellungen; die berühmteste steht an der Westseite des Rathauses und wurde 1951 vom Bildhauer Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen. Quelle: BTZ

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Die Ursprünge des Märchens liegen bereits im Mittelalter. Bei allen Fassungen blieb der Kern der Handlung, dass sich die Schwachen („niedere Tiere“, Alte etc.) durch ein solidarisches Handeln erfolgreich gegen die Starken (früher bspw. Wappentiere der Adligen) durchsetzten. Anfang des 19. Jahrhunderts haben die Brüder Grimm die Geschichte aufgeschrieben. Offensichtlich beruht diese auf dem Hintergrund, dass seit 1339 die in der Hansestadt bekannten „Stadt- und Raths-Musici“ vom Turm der Kirche „Unser Lieben Frauen“ bliesen oder bei Festen spielten. Diese „Stadtmusikanten“ nahmen – wie im Märchen – immer wieder fahrende Musikanten auf.

Die Bekanntheit des Märchens drückt sich auch durch die Denkmäler aus, die den vier Tieren Esel, Hund, Katze und Hahn weltweit gesetzt wurden. In Bremen gibt es natürlich gleich mehrere Darstellungen; die berühmteste steht an der Westseite des Rathauses und wurde 1951 vom Bildhauer Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen. Quelle: BTZ

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